Das Museumsareal

 

  

 

  

Der Weinkeller

Vom Vorhof oder über eine Treppe im Erdgeschoss gelangen Sie direkt in den mit Sandsteinplatten ausgelegten Keller mit einer Anzahl geschnitzter  Fässer. Historische Kellereigeräte vermitteln ein Bild über die Kellereitechnik von Anfang 1800 bis in die Neuzeit.

 

Erdgeschoss

Das weitverzweigte Durbachtal verbirgt eine Vielzahl von Mineralien und Gesteinsarten. In mehreren Vitrinen werden schöne Mineralien, Erze und typische Gesteine aus der Vorbergzone bei Ebersweier (170m) bis zum Mooskopf (875m) gezeigt. Der einst sehr bedeutende Eisenerzbau ist mit einigen Exponaten dargestellt.

Der seit dem Mittelalter in Durbach betriebene Weinbau prägt gleichzeitig die Ortsgeschichte. Adelige Güter, alte Grenzsteine, mittelalterliche Schneid-werkzeuge, schöne alte Krüge und Trinkgefäße, eine Darstellung der Weinjahr-gänge von 1626 bis 2000 und viele historische Bilder bestimmen diesen Raum.

 

Trachten

Die Trachten sind auch heute noch sehr lebendig im Durbachtal. In verschiedenen Vitrinen wird die Durbacher Tracht dargestellt und eine Vielzahl von Bildern gezeigt, welche die Entwicklung dieser nur in Durbach heimischen Tracht vermittelt.

 

 

Sacralraum - kirchliches Brauchtum

Eine Fülle von kirchlichen Gegenständen, Meßgewändern, alten Kirchenfahnen, Hausaltar, Bibeln, Hochzeitskränze, Amulette u.v.a.m. vermitteln einen Eindruck vom kirchlichen Brauchtum aus alter und neuer Zeit.

 

 

Die Nähstube – Trachtenkappenmacherin – Zigarrenfabrik

Spinnen, Nähen, Weben, Sticken, Stricken – es werden nicht nur die alten Spinnräder, sondern auch die schöne Wäsche und Stoffe aus alter Zeit gezeigt. Das Nähzeug der Trachtenkappenmacherin ist noch im Original vorhanden und man kann schöne alte Trachtenhemden bewundern.
Rund 6 Jahrzehnte lang war in Durbach die Zigarrenfabrik ein wesentlicher Gewerbebetrieb, der Brot und Arbeit gab. Bilder und Gerätschaften zeigen die Arbeitsstätte in der alten „Fabrik“.

 

Sonderausstellung
Holzbearbeitung in alter Zeit

Wechselnde Themenbereiche, die sich überwiegend mit dem Brauchtum, der Kultur und der Historie im Durbachtal beschäftigen, werden hier i.d.R. mehrere Monate dargestellt.

 

Historischer Weinbau

Mit original aufgebauten Stockreben wird das Arbeitsjahr eines Winzers im historischen Weinbau demonstriert. Alte Weinbaugeräte zeigen die technische Entwicklung von ca. 1900 bis heute. Pflanzenschutzgeräte, Rebvermehrung und Rebveredlung werden dargestellt.

 

Die Schopfgebäude

Wagenschopf

Die eisenbereiften Wagen gehören der Vergangenheit an. Hier sind im Original aufgebaut ein Herbstwagen mit Zuber für die Trauben, ein Fasswagen für den Wirt zum Weintransport, ein Leiterwagen für die Heuernte, ein Stammholzwagen und vielerlei Gerät für Landwirtschaft, Weinbau und den Wald. Im Nebenraum befindet sich eine KüferwerkstattDie letzten aktiven Faßküfer aus Durbach und Ebersweier haben ihren Beitrag zum Aufbau dieser schmucken Küferwerkstatt geleistet. Altes Handwerkszeug und Geräte, Faßrohlinge und Bilder vermitteln die hohe Kunst des Küferhandwerks.Im Dachgeschoss befinden sich Exponate zu den Themen:
- Landwirtschaft
- Sattlerwerkstatt
- Schuhmacher

Backhaus

Im Backhaus wird bei Museumsaktivitäten immer noch Brot gebacken und Schnaps gebrannt.

Das Mühlenhaus – historische Mahlmühle -

Über 20 Mühlen und Wasserkraftwerke waren bis in die 1920er Jahre im langgestreckten Durbachtal zu verzeichnen. Mit der Weilermühle ging vor wenigen Jahren das Zeitalter der Mühlenromantik in unserem Tal zu Ende.

Im Jahre 2010 wurde das Wein- und Heimatmuseum auf eine alte Mahlmühle beim Anwesen Andreas Wörner in Durbach-Obertal aufmerksam. Nur wenigen Einheimischen war bis dahin diese Mühle überhaupt bekannt, weil sie versteckt im hinteren Teil des alten Leibgedinghauses eingebaut war. Nach Mitteilung der Familie Wörner stammt die Mühle vom Dünberg und wurde von dort um 1920 an die im Obertal verheiratete Tochter Viktoria geb. Laible verschenkt. Bereits lange Zeit vorher war die Mühle am Dünberg in Betrieb, konnte dort jedoch ihren Dienst wegen öfteren Wasssermangels nicht ausreichend versehen. Die Familie Wörner rüstete die Mühle im Jahre 1922 mit einem Elektromotor aus. So war die Funktion der Mühle immer gesichert und sie leistete gute Dienste bis in die 1980er Jahre. Mit Unterstützung des erfahrenen Mühlenbauers Berthold Breithaupt aus Gutach und unter Leitung unseres zweiten Vorsitzenden  Heinz Bächle wurde 2011/12 ein Mühlenhaus errichtet und die historische Mahlmühle wieder voll funktionstüchtig gemacht. Viele fach- und sachkundige ehrenamtliche Helfer waren in unzähligen Arbeitsstunden, aber mit viel Freude bemüht, dieses technische Wunder aus der Vergangenheit wieder zum Leben zu erwecken. Am 3. August 2012 konnte das neue Mühlenhaus mit der historischen Mühle mit einer feierlichen Einweihung schließlich der Öffentlichkeit übergeben werden. Feinstes Brotmehl, bescheinigt auch ein erfahrender Müllermeister, ist das Produkt, das zwischen zwei exakt geschliffenen Mühlsteinen gewonnen wird. 

Eine Mühle entsteht: Klicke hier, um weitere Bilder der Mühle anzuzeigen

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