Im Johr 1900 isch d‘ Fessebächer Berta als jungs Ding zuem „diene“ in d‘ „Linde“ kumme. Wirt isch um d‘ Johrhunderwendi dr Siebert-Beck gsi, der siner Platz von dr. Backmueld mit em Wirtsschank vrtuscht het. In dr „Linde“ henn Herre un Buure, Handwerker und Gschäftslitt vrkehrt. Gegenüber vun dr „Linde“, andr Dalstroß, isch d‘ Herremühl mit ihrem schöne Wappeschmuck gstande. Dr Müller, dr stattlich Lepold, het ä kleini wusseligi Frau ghet, diä oft wege ihrem kleine Wuchs ghänselt wore isch. Awer sie het d‘ Fopper üwerlege blehrt: „Wenn i uff miner Stumpe Geld steh, bin i viel größer als du!“ Im Herbscht sin d‘ uswärtigi Wiinkaifer ins Clevnerdorf kumme, sogar sonigi us em Schwoweland. Des ware Feschtdäg, wenn’s im ä Glücksherbscht ämol Geld gschneit het. Drno sin d‘ Schulde umänander zahlt wore. An derlei Fangdäg isch in dr „Linde“ Hochbetrieb gsi, nor sin Kotlett bstellt wore, „so groß wie ä Abtrittdeckel“. Erwähnt seie auch d‘ Buurehochzitte, diä mit rote Köpf un heiße Herze im Lindesaal gfiert were und bi dene danzt wurd wiä dr Lumpe am Stecke. Dr Lindewirt isch ä seelegueter Kerl gsi, der keinem Bittstelle nai sage het kinne. So isch mit dr Johre meh Zaschder usborgt gsi, als d‘ „Linde“ vrkrafte het kinne. Zueallem Unglück isch d‘ Lindewirti z‘ früeh gstorwe. D‘ Mag, d‘ Kätter, het' s Huuswese und dr Stall versorgt, un d‘ Berta het serviert.