60 Jahre nach Kriegsende

 

kurze Gedanken hierzu

 

Für 15 Ukrainer     35 Polen      19 Russen und 4 weitere Personen mit ungeklärter Nationalität gingen Jahre der „Zwangsarbeit“ als „zivile Arbeitskräfte“ zu Ende. Sie konnten die Heimreise wieder antreten.

Viele Durbacher und Ebersweirer Bürger saßen in Kriegsgefangenschaft in Europa, aber auch in Amerika

         Einige Soldaten mußten diese Gefangenschaft bis 1956 aushalten.

 

In Ebersweier waren kurz vor Kriegsende – im November 1944 – noch Bomben gefallen und es waren auch Tote zu beklagen. – Nun war diese Angst vor dem Feind vorbei und man konnte wieder mit Zuversicht an den Aufbau und die Zukunft denken.

 

Die von den Ortschaften bei Kehl nach Durbach evakuierten Bürger konnten wieder in ihre Heimatorte zurück.

Aber Durbach und Ebersweier mußte viele Flüchtlinge aus den Ostgebieten aufnehmen, von denen einige heute immer noch unsere Mitbürger sind.

 

Durbach und Ebersweier hatte einen französischen Kommandanten und die damaligen Gemeindeverwaltungen waren an dessen Anweisungen gebunden.

 

Die Lebensmittel waren knapp, der Wohnraum war beengt  und viele Dinge des täglichen Lebens waren für manche Bürger unerreichbar.

Mai 2005, Josef Werner

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