Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wohl kaum ein Jahr seit Gründung unseres Vereins war so von Aktions-Einschränkungen geprägt wie 2020.
Es lag nicht am Willen der Mitglieder oder Helfer, vielmehr hat die immer noch andauernde Corona-Pandemie fast alles öffentliche Leben ausgebremst. Trotz dieser Jahrhundert-katastrophe waren wir bemüht unser kleines Museum nicht gänzlich stillzulegen. Viele Arbeiten mussten auch trotz „Stillstand“ erledigt werden. So mussten z.Bsp. die Obstanlage und der Museumsweinberg nebst Hofanlage gepflegt werden. Dafür allen Vorstandsmitgliedern und Helfern herzlichen Dank. Im September 1995 wurde unser Museum erstmals für Besucher geöffnet. Aus diesem Anlass wurde die neue Sonderausstellung zur Geschichte des Museums und des ehem. „Spitals“ unter Einhaltung der Covid 19-Vorschriften eröffnet. Gestaltet wurden auch Themenbereiche zur jüdischen Geschichte und der NS-Zeit im Durbachtal. Die Präsentationstechnik wurde mit einem größeren Monitor und vielen neuen Filmen und Dokumenten verbessert. Besucher können nun auch mit dem Smartphon über QR-Codes weitreichende Informationen in drei Sprachen abrufen.
Auf der Homepage unter www.museum-durbach.de sind über 175 ortsgeschichtliche Dokumentationen und Beiträge, aber auch Bilderserien und ein Führer durch das Museum zu finden. Es ist eine „Fundgrube“ für Jeden, der unser Tal näher kennenlernen möchte. Im Jahr 2020 wurden bisher 220.000 Zugriffe auf die Homepage des Museums gezählt. Darauf sind wir sehr stolz.
Nicht zuletzt bietet das Museum auch einen digitalen Rundgang durch alle Museumsräume.
Für historisch bedeutsame Denkmale und Gebäude in unserem Tal bereiten wir derzeit Haustafeln mit Informationen zu diesen Objekten vor. Dies kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wir erhoffen uns hierzu deshalb auch Spender bzw. Zuschüsse. Wichtige finanzielle Grundlage für unser Museum ist unser jährliches „Burefeschd“ und auch der Mühlentag. Beide Veranstaltungen konnten leider nicht stattfinden und auch für das kommende Jahr ist dies ungewiss. Wir zehren deshalb von dem Ersparten, was jedoch keine Dauerlösung darstellt
So können wir zusammen hoffen und wünschen, dass die gesamte Menschheit diese schlimme Pandemie meistert und Gesundheit nicht nur Wunsch bleibt.

Bleiben Sie uns und unserem Museum weiterhin gewogen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr viel Glück und beste Gesundheit.

Ihr
Wein- und Heimatmuseum Durbach